Yeah *strike* *in die Luft spring und nimma owa kumm* - ich habs
geschafft, es ist vorbei, alles over and out =) das um 5 Uhr aufstehen
hat ein Ende - und ich lege meine Hand ins Feuer, wird auch nicht so
schnell wiederkehren!
Bis 24.September [FhS Beginn 3.Sem] hab ich nun Zeit: " Das zu tun, was
man sonst nicht tut "! Und sowas lass ich mir natürlich nicht 2x sagen
und hab mir schonmal eine Karte fürs Frequency Festival am Salzburgring
besorgt [auf mind. 1 Festival wollt ichs heuer ja scho schaffen]. Was
mich aber kurzfristig doch noch in einen dezenten Freizeitstress
getrieben hat, war das spontane Angebot auf einen Segelturn mit nach
Kroatien zu fahren. He ich sags euch, dieses Hin und Her entscheiden,
Lösungen finden wie ich da mit kann - war wirklich nicht einfach.
Hierbei ein echt großes DANKE DANKE DAAAAANKESCHÖN an die liebe Hanna,
die tagelang auf mich eingeredet hat und mir alle Möglichkeiten
aufzählte, dem Smo, der liebevoll Taxi gespielt hat um mich auch sicher
überall hin zu bringen und meinen Hauptsponsoren die mich jetzt doch
schon 20 Jahre unterstützen bei jedem "SCHAAAS" der mir einfällt und
ich mitmachen will - DANKE!
Aja genau - das Problem an sich sollte ich vielleicht auch kurz
erwähnen - ja also das Problem war, dass sich Frequency UND Kroatien
UND das Soulvillage [wo ich filmen sollte] alles um 1 Tag überschnitt.
Alles kann man bekanntlich ja nicht haben, also musste ich immer auf
den letzten Tag eines jeden Events verzichten. Was soviel heist wie -
Frequency ohne Freitag [wobei dies der wohl geilste Tag war *snief*] -
Kroatien ohne letzten Abend [*doppelSNIEF*] und Soulvillage ohne Power
[afoch *todes*]!
Nach wochenlanger Lernphasen und stressigen Stunden / Tage / Wochen -
nein sogar Monate begannen ab dem 26.Juni 07 die ersten Sommerferien
als Student[in]. Wer von uns hat darauf nicht sehnlichst gewartet.
Dementsprechend wurde dieser Start in ein - wer weis - vielleicht
"besseres" Leben - würdig gefeiert! So mancher konnte jedoch nicht so
einfach in die Freizeit hinübergleiten, sondern musste sich zuvor noch
um Wohnungsdämliche Dinge kümmern wie zb: Ausziehen, Umziehen,
Ausräumen ... aber auch das sollte mittels bester Organisation kein
Problem darstellen.
Nun gut - so hies es dann ab dem Juli also FERIEN =) Aber FERIEN !=
Ferien - so musste auch ich am folgenden Wochenbeginn meine zuerst 5
wöchigen Ferialjob antreten.
>> Stichwort Ferialjob :)
Ja hier gibts eigentlich einiges ausführlichst zu erörtern, aber ich
muss gestehen, ich hab absolut keine Lust mir diese Zeit noch einmal
durch den Kopf gehen zu lassen. So will ich mich kurz halten und euch
sagen - es war eine doch sehr angenehme [ ok zugegeben 5 Uhr in der
Früh aufstehen bezeichne is als TODES - aber ich habs trotzdem gepackt
] Zeit, die ich sogar um 1 Woche verlängert habe. So wurden aus den
zuvor geplanten 5 Wochen auch direkt 6! Was mich, wenn ich auf meinen
Bankauszug sehe nicht sonderlich stört =) Bezahlung war top! Könnte ich
mich nicht beschweren ...
Kurz noch etwas zu meinen Tätigkeiten als eigentlich überzeugen
Anti-Salat Esser und Gemüse- [Außer eine Handvoll] Hasser. Ich wurde da
von 0 auf 100 in die Salatecke verfrachtet. Ja gut - war eine ziemlich
lehrreiche Erfahrung für mich was den Ekelfaktor betrifft - aber Hey -
mit Handschuhen geht alles. Apropro Handschuhe - ich wette das ich den
Verbrauch dieser Latex Dinger mit Sichterheit ums Doppelte gesteigert
hab *yeah bäibä*
Prinzipiell gings da jeden Tag gleich ab. Um 5 Aufstehen, um 6
Dortsein, bis 7 Gemüse Schälen und Salat waschen, um 7 Frühstücken,
danach den Salat fertig waschen und für das Buffett anrichten. Den
restlichen Tag wurde immer darauf geachtet das meine 3 supa Salate
immer genügend vorhanden warem - um dem Ansturm der hungrigen Arbeiter
nachtürlich gerecht zu werden. Da gabs den "Griechen" den "Thunfisch"
und zu guter Letzt the one and only "Lenzesa". Alle 3 easyest zu
garnieren und wäre ich ein Salatesser sicherlich überaus lecker!
Nach diesen "Täglich Grüßt das Murmeltier" Arbeitswochen gings ab in
die richtigen Ferien - nach denen ich mich schon ab dem ersten Tag
sehnte!
Meinen Küchenmädls wünsch ich hiermit Liebe Grüße und weiterhin ganz viel Elan und Spaß! Es war mir ein Volksfest *smile*
Heute sollte es wieder soweit sein. New H[:age:] sollte für einen
3 stündigen Live ON AIR Marathon auf Sendung gehen [www.x-stream.at]. Es
war alles von vorne bis hinten durchgeplant. Carmen, unsere Fronfrau der
Turntables, passte den Sendeplan genau unseren Vorstellungen [und dem
vorhandensein der Schallplatten] an. Wie auch in unserer ersten Show H[:age:] -
100 Jahre Musik sollte auch dieses neue Vorhaben - New H[:age:] - mit
Schallplatten vollbracht werden. Doch irgendwie schafften es die Zufälle die
heute auf uns trafen unsere - doch so perfekt geplante Show - zu stürzen! Ihr
glaubt nicht das soetwas möglich ist? Nein? Na dann passt mal auf. Begonnen hat
das Drama mit dem Anschließen der beiden Turntables die wir für die
Schallplatten bräuchten. Da zeitgleich eine WebTV Show Live ON AIR ging, und
diese das Audio über den selben Eingang der Turntables anschließen müssen,
zogen wir somit den kürzeren! Kurzerhand gings darum sich nun alternativen zu
den Schallplatten einfallen zu lassen. Aber wie soll man eine
H[:age:]-Show ohne Schallplatten live ON AIR gehen lassen? Das geht doch nicht - und genau
das dachten wir natürlich auch. Ne Show - die ausschließlich auf den Gebrauch
von Schallplatten konzipiert wurde, kann nicht einfach durch das digitale RCS
Programm ersetzt werden. Jetzt hies es, Ruhe bewahren, Köpfchen einschalten und
sich binnen Minuten einen Plan B [Klischee Frauen haben immer einen Plan B
wurde heute nicht erfüllt] ausdenken. Gesagt - Getan! So viel anfänglich die
Stimmung in den Tiefpunkt was sich aber bei dem ersten Scherzhaften Versuch
einfach zu Improvisieren und normale Songs aus dem Archiv zu spielen schnell
wieder legte. Und so wurde sie geboren - die Impro-Show: Freestyle! Idee /
Konzept / Planung / Recherche / Produktion / Umsetzung - diese Schritte machten
wir binnen kürzester Zeit [ich glaube es gibt einige die wissen bis jetzt nicht
genau was für eine Show wir letztendlich eigentlich gemacht haben] durch und
konnten somit die glücklichen Zuhörer 3 Stunden lang mit unseren
Improvisationskünsten unterhalten. Nicht nur, dass es für uns eine große Herausforderung war, nein
auch unsere spontan eingetroffenen und lustigen Gäste hatten großen Spaß mit
uns zu diskutieren, quatschen, lachen und die eine oder andere Unverständliche
Phrase ins Mikrofon zu labbern. [nö nö nönönö nö / doch doch doooch doooch doch
doch / nö nö nönönön / ja jajajaja ] !
Diese Show war eine der Unprofessionellsten, aber mit Sicherheit eine die wir
nicht vergessen werden - eine 3 stündige Improvisations-Show:
Freestyle! Und wer sind diese Leute, die sich diese einmalige Chance
[wenn die Technik schon einmal versagt] nicht entgehen lassen - niemand
geringeres als: Richter Julia / Zimmermann Carmen / und ich hier - die
Tansch!
Somit kann ich nur für mich sprechen und sagen - hey Mädls - ich freu mich,
dass wir nicht aufgegeben haben und unsere Show - wenn gleich auch etwas neu
gestaltet - durchgezogen haben! =)
"Nichts ist mächtiger, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist"
[Victor Hugo]
Um diese einzigartigen Momente festzuhalten mussten wir natürlich auch einige
Fotos machen... die ich euch nicht vorenthalten möchte ... Fotos
Aber das geht doch nicht - an einem sooooo [ich weis es gar nicht? wie is den
das Wetter draußen? hab heute noch keinen Blick hinausgeworfen?! ok - sagen wir
mal ...] wunderschönen, mittlerweile spätnachmittaglichen Sonntag. Diese Zeit,
wo man von Schlaf nur Träumen [welch Ironie] kann, sich mit den restlichen
Lebensmittel [die vorgestern schon lange ausgegangen sind] noch die kommenden
Tage versorgen soll, und man keine Ahnung mehr hat wo vorne und hinten ist! Die
tage werden immer länger, die Nächte [pfa - das ich Lache - was für Nächte]
immer kürzer. Nächte - diese? wo man sich ins Bett legt wenns dunkel wird? Oder
diese, wo man beim Sonnenaufgang verstört aus dem Fenster blickt und sich frägt
ob man sich nicht gleich das Frühstück richten sollte [was den Weg zur
Tankstelle erfordern würde] oder doch versucht einige Stunden Ruhe zu erlangen.
Jeden Abend/Morgen, je nach Ansichtssache, die gleiche Prozedur!
Was ist das blos für eine Zeit - ja richtig - diese Lernerei hat wieder
begonnen. Und nicht das dies schon genügend wäre - neiiin, auch die
Abgabetermine rücken immer Näher! Nahe sind sie schon, sehr nahe, näher - und
doch schon zu Nah ... vielleicht sollte man mal beginnen etwas dafür zu tun
=).
Wie ich diese Zeit liebe [ich hab Heute die Ironie löffelweise zum Frühstück
gegessen].
Das Beste an dieser Zeit ist eigentlich die Ideen die man plötzlich hat sich
abzulenken. Denn, man glaubt es kaum, es gibt soviele wirklich wichtigere Dinge
die erledigt gehören bevor man sich hoch konzentriert an die Arbeit [also
nennen wir es - L e r n e n] macht! Aus diesem Grund entsteht hier gerade
dieser Post - mit einem kleinen Extra ... "Hey"
An alle die das gleiche Schicksal mit mir teilen ....
Durchhalten ... es kann sich nur mehr um Wochen handeln!
das wohl Wichtigste zum Schluss ... es macht uns Spaß !!!
=)
Lange 7 Jahre ist es jetzt her. Genau Heute, der 28.Mai, vor 7 Jahren war ein besonderer Tag für meinen Bruder und vorallem mich! Nach wochenlangen Gesprächen, Ausflügen, "Unterrichtsstunden" und hin und wieder auch anstrengenden Vorbereitungen gings ab nach Bach, wo ich und viele Andere den gleichen Tag genoßen! Meine Firmung! Und alljährlich ist es schön sich daran zurück zu erinnern! Warum? Ganz einfach erklärt ... Dem einen oder anderen ist es womöglich so ergangen: Aufstehen, schick anziehen, der Marsch zur Kirche, dann das ganze Prozedere in der Kirche, Fototermin und anschließender Ausflug weiß Gott wohin [welch Ironie] und dann wieder nach Hause! Aber nicht für mich - nein - denn bei uns stand viel mehr auf dem Programm. Ok zugegeben, begonnen hat der Tag nicht viel anders wie zuvor geschildert - aber zum Fototermin sind wir nie gekommen, da wir es schon viel zu eilig hatten weg zu fahren! Bei uns blieb es nicht nur bei einem familiären Mittagessen, nein wir düsten Heim - gschwind rein in ein etwas bequemeres zum Anziehn, rein ins Auto [damals noch der Opel Kadett alias blaue Ferrari - das waren noch Zeiten] und ab nach Salzburg! Auf dem Weg haben wir noch 2 Freunde aufgegabelt die uns den restlichen Tag begleitet hatten [liebe Grüße Tafi und Christina]. Irgendwo auf dem Weg machten wir einen kurzen Stop um in einem Gasthaus zu speißen und uns für die kommenden Stunden etwas zu stärken, den diese waren mit Sicherheit nicht ohne. Wir waren ... ta ra ta ta taaaaaaaa - GoKart fahren! Jawohl - heute - vor 7 Jahren bin ich zum ersten Mal GoKart gefahren! Danke Smo! Herzlichen Dank für so einen schönen Tag an den ich mich immer wieder gerne zurück erinnere!
Und hiermit wünsche ich dir alles liebe/ alles Gute/ herzlichen Glückwünsch/ was auch immer man da wünscht - und du machst den Job als Firmgäd und vorallem als großen Bruder wirklich toll!
Ist das schonmal wem passiert? Das man seinen guten Willen zeigen möchte, die aufgegebene Hausübung [Avid - Videoschnitt] für die kommende Unterrichtsstunde auch wirklich selbst zu machen. Sich dafür extra einen Avid Schnittplatz [um genauere Daten zu liefern: U LB 362 Avid2] zu reservieren für Freitag und Samstag. Dann sitzt man da so rum, versucht sich krampfhaft in ein Programm einzuarbeiten, dass, wie man anfänglich glaubt, wirklich nicht das zu machen scheint was man gerne möchte! Auf jedenfall ist dieses vorgegebene Material wirklich zu doof. Um kurz den Content zu erklären: Mann versäumt Zug, setzt sich ins wartehäusschen, Frau spielt mit Handy, beobachtet ihn, Blätter fallen auf die 2, sie nimmt eins und wedelt wie irre durch die Gegend, hält es ihm vors Gesicht und versucht so ihn - ok sagen wir mal - rumzukriegen - dann kommt ihr Zug und er überlegt, läuft ihr dann nach, und der Zug fährt weg, sie stehen da, umarmen sich und Ende gut Alles Gut! Tolle Story sagt ihr - vielleicht - aber das Material schrottiger als Schrott! Echt so mieserabel das es schlechter fast nicht geht! Aber egal - die wirkliche Story des Abends beginnt mit dem leichten flauen Magen und dem knurrenden Geräusch das sich quer durch den Raum bewegte. Was hieß das? Na klar - Wir haben Hunger! Jetzt gibts nur eines - entweder länger rumsitzen, diesem nicht gerade musikalischen Tönen ein Ohr schenken, oder sich höchst motiviert auf die Suche nach einem Fast-Food-wir-haben-auch-in-dem-Kaff-Puch-offen-Restaurant zu machen. Also die Connections eingeschaltet und nach dem Weg gefragt. Dann gibts da diese überaus netten Leute, die einem dann anbieten bei ihrem gerade selbst gekochten Menü mit zu essen [Herzlichen Dank Boris]. Das lässt man sich natürlich nicht 2x sagen, und so machten wir uns "kurz" auf den Weg in den Campus [5.Stock] um uns ein bisschen zu stärken. Wir - gut durchdacht - baten jemanden auf unser Zeug zu achten und eventuell etwas zw. die Tür zu keilen damit wir nach 24 Uhr noch rein können. Gesagt - getan - wir also rüber in den Campus, gut gespeißt, und wieder etwas aufgeheitert, etliche Gesprächsthemen, viele Gläser, Schokokekse, bei den Rauchern unter uns auch einige Zigaretten, sehr viele Papierfutzerl und eine Menge durchgehörter Songs, also eine wirkliche Weile später wollten wir uns doch nochmal in die Fh begeben um das Projekt fertig zu schneiden. Dann wars halt nicht 24 Uhr wie eigentlich geplant, sondern ca. 4 Uhr in der Früh. Mit einer Karte, die fürs Webradio freigeschaltet ist, kann man auch nach 24 Uhr in die Fh rein - so eine haben wir uns - wie solls auch anders sein - gekrallt! Man glaubt ja gar nicht, wieviele Geräusche so eine Fh in der Nacht machen kann. Sogar das Tür auf - Tür zu ist sehr sehr laut und irgendwie unheimlich. Dann fährt man mit dem Lift in den 3ten Stock rauf und sieht schon von der Ferne das da gar keine Tür mehr offen steht. Was denken wir? - Scheise natürlich - weil da unser ganzes Zeug drinnen liegt! Laptop x 2, externe Festplatten, Schultaschen, und einfach alles ... was tun wir? wir stehn davor, und stiehlen durch den kleinen Fensterschlitz in der Tür. Das positive an dieser Story - das noch alles da war =) Wer weiß was da alles weg sein könnte! Na ja - toll hin oder her, wir sind zwar in der FH aber haben keine Chance in diesen Raum reinzukommen. Deswegen - Handy raus - Boris angerufen und um einen notdürftigen Schlafplatz gebeten. Wir dann wieder rüber, nachdem wir vorher noch kurz eine Runde selbst über uns gelacht haben. Wir Mädls im Bett und da Boris am Boden. Was für eine Aufteilung. Dann hat der Dvd Player nicht mehr wollen, und die einzige Sendung die wir gefunden haben um halb 5 in der Früh: Der Pferdeflüsterer. Na toll! Wecker auf halb 7 gestellt - um als erster in der FH zu sein und das Zeug zu holen [Weil ab dann kann man wieder in die Schnitträume rein]. Halb tot also aufgestanden, nach abermaligem Wecker weiterdrücken [*grrrrr* Julia]. Und also Zeichen der Anerkennung der wirklich überaus netten Gastfreundschaft bin ich kurzerhand rüber zum Spar gehuscht, und wie ich empfinde ganz fair eingekauft [ohne Rücksicht auf Verluste]: 3x Semmel, 3x Laugen Croissant, 3x Vanille Joghurt, 3x Bananen! Wie wir alle als recht genüßlich empfunden haben. Ja doch - sehr leckeres Frühstück. =) Und da es einfach noch zu Früh für einen Samstag morgen war haben wir uns nochmal dazu bewegen lassen eine Runde zu pennen....
Und jetzt - ein bisschen "übernachtig" und immer noch mit diesem echt schrecklichen Filmmaterial beschäftigt sitzen wir wieder hier drinnen - im Avid2 !
Aber was tut man nicht alles ...... ? Alles - für die Kunst !
KreisVerkehrt - ein unglaubliches Team - voll mit hoch motivierten, engagierten
und überaus kreativen Leuten [Lengger Christian, Mayrhofer Rafael, Muhr Boris,
Richter Julia, Schmoller Tanja, Schrefler Thomas, Tanzer Christoph] machte sich am 1.Mai
Wochenende auf ins wunderschöne Kärnten - wo es angeblich niemals regnen
sollte!
Da für solche Dreharbeiten jedoch eine Menge Vorarbeit geleistet werden muss,
ließen wir einen kleinen Teil unseres Teams am Donnerstag Abend schon
vorfahren. Diese 3, vollgepackt mit dem halben Equipment, hatten jedoch keinen
ruhigen Abend, da es galt, die Schauspieler zu treffen, die Locations zu
besichtigen und teilweise auch schon vorzubereiten!
Mit dem restlichen Equipment [HMI Lampen, Dedo-Koffer, der Sony PD170,
Nebelmaschine ;-), und vielem mehr ...] gings dann auch für den Rest des Teams
auf nach Kärnten! Dort angekommen, war nicht viel Zeit eingeplant um die
erfolgreiche Ankunft - das Navi lies uns einfach in mitten von Wiesen und
Felder stehen - blieb uns nicht viel Zeit zu feiern, da es sofort losging mit
der ersten Szene!
Hier ein kleiner Einblick in unser Breakdown:
Freitag 04.Mai 10:00 Equipment holen [AV Verleih] 11:00 Abfahrt nach Kärnten
16:00 Grubenszene
17:00 Aufbau Zimmer Pater Sixtus
18:00 Dreh Pater Sixtus
24:00 Drehschluss / Abbau
00:30 gemütliches Ausklingen
Wie man aus diesem kurz zusammengefassten Zeitplan - den wir unglaublicherweise
tatsächlich eingehalten haben [super gemacht Christoph] - entnehmen kann,
hatten wir ein durchaus stressiges, aber einfach geniales Drehwochenende! Da
wir auch großartige Vorarbeit geleistet hatten, mussten wir uns wenig um
Meinungsverschiedenheiten kümmern, da klar war - was wir alle gemeinsam
wollen!
Ein paar Eindrücke möchte ich aber dennoch näher beschreiben...
Da war z.B.: diese Gruben Szene, wo sich 3 unserer tapferen Burschn [Raffi,
Boris, Tom] waagemutig in die Brennnessl geworfen haben. Ein großes Lob an Tom,
der weder Schmerzen noch Qual gescheut hat um - "den Geworfenen" - so echt wie
möglich darzustellen!
Man(n) muss sich das mal so vorstellen - da liegen 2 Menschen, wirklich sehr
unbequem übereinander in einer 1m tiefen Grube (na klar hatten wir auch etwas
zur Polsterung besorgt) und ein 3ter wird von oben auf sie daraufgeworfen (bzw.
springt selbst drauf) und dann sollen die alle noch - wie tot - rumliegen!
Bei dem Dreh für das Zimmer des Pater Sixtus, hatten wir unsere kleinen
Probleme, da der Kontrollmonitor 2 versch. Farben anzeigte - jetzt hieß es
entscheiden! Wir entschlossen die weniger gesättigten Einstellungen zu nehmen.
Da wir einen eigenen kleinen Regie/Cherie-Raum eingerichtet hatten konnten wir
auch problemlos diskutieren während Christoph [Ton] & Tom [Kamera] am Set
die Aufnahmen machten!
Ich bin ja der Meinung das wir von dieser Szene die meisten Takes haben - naja
- es war auch der erste Abend ;-)
Am 2ten Tag gings dann schon etwas stressiger her - da war nix mit Ausschlafen
- um 05:30 klingelte Zimmer für Zimmer der Wecker!
Um halb 7 gings gleich auf zu "Tina´s Buschenschenke" wo wir 2h Lang das Set so
"urig" wie möglich veränderten um auch das gewisse Flair zu erhalten. Unsere
tapferen Schauspieler durften genüßlich den Most trinken während sie ein
bisschen kartenspielten und nebenbei von uns gefilmt wurden. Die Aufnahmen sind
wirklich gut gelungen, aber diese Täfelungen überall - wahnsinn - auf Dauer
anstrengend! Und das Ausleuchten war auch nicht so einfach - da wir mit dem
Wetter nicht gerade Glück hatten
[Sonne/Regen/Sonne&Regen/Regen/nochmehrREGEN].
Die wohl genialsten Aufnahmen konnten wir in der Höhle einfangen. Das
Lichtsetzen war auf alle Fälle eine Herausforderung - die wir - wie ich finde -
mit bravour gelöst haben. Schwenkende Dedo-lights, flackernde Dedo-lights und
Petrolium-Laternen machten unser Set zum Highlight. Da es so gut wie den ganzen
Tag regnete und immer jemand auf das Strom-Agregat aufpassen musste waren wir
alle schnell einmal sehr Naß. Fazit: Höhle, Naß, Wind, 8h Dreh - KALT! Aber was
tut man nicht alles für die Kunst! Aus diesem Grund wurde der Motivations- und
Leitspruch
dieses Wochenendes: ALLES FÜR DIE KUNST!
Mit ein bisschen Filmblut und Spucke ;-) machten wir aus unserem liebenswerten,
netten Christian, einen schizophrenen, von Gold besessenen Dieb, der zu guter
Letzt sein Leben lassen muss.
Nachdem wir uns zu Hause beim Tanzer wieder etwas erholt hatten [Spagethie]
mussten wir nochmal unsere letzten Kräfte sammeln und die Nebenhaus Mutter
Szene abdrehen, die wir im Keller aufgebaut hatten.
In dieser Szene hatten unsere Schauspieler einiges an Text zu sprechen, was dem
einen oder anderen nicht sehr einfach fiel. Unsere Mutter aber überzeugte uns
von anfang an - da sie mit Hilfe von Zwiebeln auch die eine oder andere Träne
vergoß!
Natürlich wurde auch dieser Abend gemütlich ausgeklungen - so kams das einige
erst zwischen 4 und 5 den Weg ins Bett fanden - auch wenns 1-2h später wieder
"AUFSTEHEN" hieß!
Sonntag war schon sehr anstrengend - die Augen wurden immer kleiner - man
möchte schon fast meinen, das wir alles nur mehr in Trance gemacht haben. Aber
dafür natürlich sehr gut =)
Ein Hightlight waren die Pyrotechnischen Versuche ein bisschen das Lagerfeuer
zu entflachen. Mit ein bisschen Petrolium, Vandal, Benzin und anderen chemisch
nicht ganz so einwandfreien Mitteln konnten wir auch da einiges
erreichen.
8 aus Holzstielen gebastelten Kreuze wurden symbolisch für die 8 toten
Familienmitglieder des Bürgermeisters kreiert, die wir dann in "Nachbars
Garten" aufgestellt hatten. Mit ein bisschen Nebelmaschinen-Nebel uns kleinen
Sandsteinen die die Grabform darstellten konnten wir eine richtige düstere
Athmosphere schaffen.
Danach konnten wir 2h Mittagspause genießen, die wir mit Wii spielen,
Mittagessen und faulenzen hinter uns brachten. Weiter gings wieder zur Höhle,
wo noch einige Shots mit dem Pater zu machen waren, danach zum Berg - wo wir
das wohl besch**** Wetter hatten. Anfangs noch sonnig und heiß welchselte das
Wetter binnen Minuten zu Regen und Hagel. Gott sei dank hatten
wir ein Pavilion aufgestellt, das das teure Equipment notdürftigst für einige
Minuten schützen konnte. Wir alle wurden Naß von oben bis unten - aber das
hielt keinen ab nach dem Regenschauer die letzten Aufnahmen noch in den Kasten
zu bringen!
Fix und fertig - gings am Abend nochmal zu unserer Unterkunft wo wir alles
putzten und nochmal gut verköstigt wurden. Danach war unser Wochenende in
Kärnten so gut wie vorbei - denn es hieß: Ab nach Salzburg!
Und da sind wir wieder ....
KreisVerkehrt [Christian, Rafael, Boris, Julia, Tanja,
Tom, Christoph] !!! ALLES FÜR DIE KUNST !!!
[DTV] - auch bekannt unter dem voll ausgesprochenen Namen: Digitales
Fernsehen. Ein mittlerweile sehr bekannter und renomierter Studiengang der FH
Salzburg. Die Aufgabenstellung des 2.Semester - Videoprojektes erklärt sich wie
folgt:
Entwickeln Sie ein noch nie dagewesenes TV-Format und produzieren sie davon
1.Folge. Klingt einfach - is es aber nicht. Dahinter steckt eine Menge
Organisation, Diskussion und mit Sicherheit ein hohes Maß an Teamfähigkeit. Die
Arbeitsschritte eines solchen Projektes sind - Gott sei Dank - durchschaubar
und strukturiert. Deswegen sind in den ersten paar Wochen die Teams - 8 an der
Zahl - nur damit beschäftigt, die Köpfe rauchen zu lassen. Von der Ideenfindung
(wo man sich im Team doch einig sein sollte), bis hin zum fertigen Produkt (ein
Master-Tape und eine DVD) wird jeder Arbeitsschritt von den Studenten selbst
erledigt.
Vom finanziellen gar nicht zu sprechen, wird für dieses Projekt wohl am meisten
in die Brieftasche gegriffen. Auch die Locations (Drehorte) lassen keine
Wünsche offen. Da wir in Salzburg sowohl Berge, Täler, flache Wiesen und auch
die Großstadt griffbereit haben. Wie ihr sehen könnt, sind wir im Genuß einer
abwechslungsreichen Ausbildung. Hach - wir schön gesagt! Und doch sitzen wir
teilweise rum - und suddern uns ins Grund und Boden! ;-) Aber trotzdem - ES
MACHT SPAß!!!
Ja ja - und so schnell kann man gar nicht schauen, ist ein Semester vorbei und
der Abgabetermin [Abnahme] rückt näher und näher.
Wir [Mayrhofer, Muhr, Lengger, Richter, Schmoller, Schrefler, Tanzer], das
"KreisVerkehrt"-Team sind noch mitten in den Vorbereitungen für unseren Dreh,
der von 4-6.Mai 07 im wunderschönen Kärnten stattfinden wird. Gespannt und auf
gutes Wetter hoffend (wär ja echt fies, wenns da regnen würd - genau an dem
Wochenende an dem WIR drehen wollen) erwarten wir unser Drehwochenende!
www.tansch.com feiert einen Runden!!!
Ja es ist jetzt endlich soweit - diese magische dreistellige Zahl wurde soeben
erreicht! Es ist vollbracht. Wer hätte zu Beginn wohl gedacht das diese kleine
Idee zu so einem Ergebnis führen würde? Anscheinend gibt es diese waagemutigen,
die viel riskieren um dann sagen zu können - wir haben alles gegeben!
Es ist unglaublich - www.tansch.com darf nun den 100ten Post sein Eigen nennen.
Und das Schönste an diesem Ereignis ist nicht die Tatsache, dass hier jetzt
100x etwas reingeschrieben wurde, nein - vielmehr ist es zu wissen, dass es
Leute gibt, die sich die Zeit nehmen und diese 100 Posts lesen.
Aber wir kams überhaupt dazu - www.tansch.com ins Leben zu rufen?!
Ganz lang ist´s her - also sozusagen - vor dem eigentlichen Beginn, da gabs
jemanden, so wie mich, der halt hin und wieder von seiner eigenen - sagen wir
mal kleinen - Website gesprochen [oder eher geschwärmt] hat. Und dann gibts da
Leute, die bemerken so etwas. Und so kams, das ich zu meinem 19ten Geburstag
eine Karte Geschenkt bekam, ich weis es noch, als wär es Gestern gewesen.
Auf dieser Karte war vorne ein Bärchen abgebildet, dass den Kopf im Mülleimer
versteckt hielt, machte man die Karte auf, so hob dieses Bärchen den Kübl
[österr. Dialekt ghört hier nunmal rein - so wie eine Kuh nicht lila ist] hoch
und darunter stand: Viel Spaß mit ..... na, ihr wisst schon ... hiermit!
Da sich aber von Heute auf Morgen keine Website gestalten lässt, die einen
Weblog, Gallerien und hin und wieder Videos enthält, waren meine ersten
wackligen Schritte auf diesem virtuellen Spielplatz eher zaghaft. Aber zaghaft
hin oder her, es ging voran. Ich suchte mir ein Bild und einen lustigen
dazupassenden Spruch. Eine zeitlang später, wurden aus dem Bild mehrere Bilder
und aus dem Spruch wurden plötzlich kleinere Texte. Ehe man sich versah wurde aus den Bildern
Gallerien und aus den kleinen - versuchten nett gramatikalisch richtig
formulierten - Texten, lange, geistreiche voll Emotion gepackten Romane.
Und siehe da, auf einmal wurde das anfängliche - laut RGB Code #CCCCCC -
"färbige" Grau in ein schlichtes - zu mir passendes - Design gewandelt. Da
bekam dieses Projekt www.tansch.com plötzlich ein Gesicht, man möchte fast
meinen, einen Charakter!
Jetzt ist aus diesem Grauen harmlosen Site´chen eine richtig gewachsene
Persönlichkeit geworden, die monatlich hunderte von Besuchern zählen darf.
Wie ist das nur möglich - ich staune selbst. Da sich diese Seite zu keinem - in
die Ecke geworfenes - Hirngespinnst zählen darf, sondern noch viel erleben
wird. Und das ist nur möglich, da es Leute gibt, die sich hin und wieder die
Zeit nehmen um sich hierher zu klicken, und mir somit einen Grund geben, warum
ich gerne Schreibe! Genau diese Leute sind es, die wissen wollen - was los ist bei mir, die
miterleben wollen wenn der Lernstress zuviel wird, und über die eine oder
andere Party nachlesen wollen. Auch das alltägliche kommt hier bestimmt nicht
zu kurz, und falls dann doch mal nichts aufregendes zu erzählen gibt, fallen
mir immer wieder nette Geschichten ein, die sich lohnen einen Post zu
schreiben. Es scheint, als ob meine treuen Leser einen kleinen Teil meiner Welt kennenlernen dürfen.
Ich danke euch - & und vorallem meinem Bruderherz "Smo" - dass ihr mir
einen Grund gebt, warum ich 100 Posts verfassen sollte!